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04.02.12, 18:51 Deutsche Nordseeinseln
Wangerooge und Juist von Außenwelt abgeschnitten
Die klirrende Kälte hat Deutschland weiter fest im Griff, die Zahl der Toten steigt europaweit an. Am Freitag waren die Nordseeinseln Wangerooge und Juist durch die tiefen Temperaturen sogar von der Außenwelt abgeschnitten.
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© AFP
Auf der Elbe verkehren Eisbrecher, die Inseln Wangerooge und Juist waren zeitweise vom Festland abgekappt - die extreme Kälte hat die Republik weiter im Griff
Das russische Kältehoch "Dieter" lässt Deutschland weiter bibbern. Zwei Nordseeinseln treffen die tiefen Temperaturen besonders hart: Juist und Wangerooge waren am Freitag mehrere Stunden lang für Flugzeuge und den Fährverkehr gesperrt, alle Verbindungen zum Festland gekappt. Schuld seien schlechte Sichtverhältnisse durch den anhaltenden Schneefall sowie vereiste Häfen gewesen.

Sogar Versorgungsengpässe könnten laut "bild.de" drohen: Auf Wangerooge seien vor allem die Regale mit Eiern und Milchprodukten im örtlichen Supermarkt leergeräumt - auf dem Festland staple sich dagegen die momentan nicht zustellbare Post. Die Flugzeuge verkehrten zwar mittlerweile wieder, die Häfen der beiden Inseln blieben jedoch voraussichtlich noch das gesamte Wochenende gesperrt. Die knappen Lebensmittel könnten dann nur noch auf dem Luftweg geliefert werden.

Auch Deutschlands Flüsse verwandeln sich mehr und mehr in Eiskanäle. Auf der Elbe sind im Dauereinsatz Eisbrecher unterwegs, um das Gewässer wieder für die Schifffahrt zugänglich zu machen.
(saw/dpa)
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