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Mo., 09. Januar 2012
International
Lionel Messi zum dritten Mal Weltfußballer des Jahres

Lionel Messi ist Weltfußballer des Jahres 2011. Der argentinische Superstar hat als erster Spieler der Geschichte zum dritten Mal in Folge die Abstimmung über den besten Spieler des Jahres gewonnen. Mit seinem dritten Triumph schloss der Stürmer des FC Barcelona zu den Rekord-Titelträgern Marco van Basten, Zinedine Zidane und Ronaldo auf.


Der Stürmer mit dem Spitznamen "La Pulga" (der Floh) wurde am Montag in Zürich vom Weltverband FIFA als Weltfußballer 2011 ausgezeichnet. Der 24-Jährige vom Weltpokalsieger FC Barcelona schloss mit seinem dritten Triumph zu den Rekord-Titelträgern Marco van Basten, Zinedine Zidane und Ronaldo auf.

"Es ist eine riesige Ehre. Mein Land ist wieder sehr stolz auf mich. Das bedeutet mir sehr viel. Aber der Dank gilt vor allem meinen Mitspielern. Ihnen verdanke ich alles, ohne sie würde ich keinen Preis gewinnen", sagte Messi, der sich gegen den zweitplatzierten Portugiesen Cristiano Ronaldo von Real Madrid und seinen Teamkollegen Xavi durchsetzen konnte, bei der Gala im Züricher Kongresshaus.

Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Spielführern und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt.. Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Spielführern und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt.

Weltfußballerwahl: Messi holt den Titel zum dritten Mal

"Messi gehört ganz klar in die Kategorie der besten Spieler aller Zeiten", kommentierte Trainer Sir Alex Ferguson vom englischen Rekordmeister Manchester United die Wahl. Für Xavi ist Messi sogar der beste Fußballer aller Zeiten: "Er ist der beste Spieler der Geschichte. Für alle Fußballer, die in seiner æ#34;ra spielen, wird es schwierig, jemals Weltfußballer zu werden."

Dieses Schicksal teilten die deutschen Nationalspieler Mesut Özil (Platz 11), Thomas Müller (13) und Bastian Schweinsteiger (15). Obwohl sie auf der 23 Spieler umfassenden Kandidatenliste standen, hatten sie es nicht in die Endausscheidung geschafft. Damit bleibt Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus der einzige deutsche Weltfußballer des Jahres.

Messi hatte mit Barcelona im vergangenen Jahr fünf Pokale geholt. Neben dem spanischen Meistertitel gewannen die Katalanen noch den nationalen Supercup, die Champions League, den europäischen Supercup sowie die Klub-WM. Fast immer war es Messi, der mit seinen Geniestreichen und Toren in den entscheidenden Momenten das Blatt zu Gunsten seines Klubs zu drehen vermochte.

Homare Sawa wird Weltfußballerin des Jahres

Zur Weltfußballerin des Jahres wurde die japanische Weltmeisterin Homare Sawa gewählt. Die 33-Jährige hatte Japan bei der Endrunde im vergangenen Jahr in Deutschland als Spielführerin zum Titel geführt.

Sawa, die als erste Asiatin den Titel gewann, war zudem die beste Spielerin und Torschützin des Turniers. Bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres hatte Josep Guardiola (Barcelona) die Nase vorn. Zum Frauen-Welttrainer wurde der japanische Nationalcoach Norio Sasaki gekürt.

æ#34;hnlich wie Messi bestimmte Sawa das Spiel des japanischen Frauenteams. Sawa setzte sich deshalb gegen die brasilianische Starspielerin Marta, die zuletzt fünfmal in Folge die Abstimmung gewonnen hatte, und die US-Amerikanerin Abby Wambach durch. "Unser Ziel war der WM-Sieg. Dennoch hat uns der Sieg überrascht und verblüfft. So geht es mir nun wieder", sagte die Mittelfeldspielerin von Inac Kobe Leonessa.

Neymar schoß das schönste Tor des Jahres

Sawa ist nach der US-Amerikanerin Mia Hamm (2001, 2002), der deutschen Rekordnationalspielerin Birgit Prinz (2003 bis 2005) und Marta erst die vierte Weltfußballerin des Jahres. Nach dem enttäuschenden Viertelfinal-Aus bei der Heim-WM stand die mittlerweile zurückgetretene Nationalspielerin Kerstin Garefrekes vom 1. FFC Frankfurt als einzige Deutsche auf der zehnköpfigen FIFA-Liste. In die Endausscheidung hatte es Garefrekes aber nicht geschafft.

Neben den Auszeichnungen für die Spieler und Trainer vergab die FIFA weitere Preise. So ging die Auszeichnung für das schönste Tor des vergangenen Jahres an den Brasilianer Neymar. Den Fairplay-Preis erhielt der japanische Verband. Der Präsidenten-Preis für besondere Verdienste um den Fußball ging an Ferguson. Zudem wurden elf Spieler in die Mannschaft des Jahres berufen - wie schon im vergangenen Jahr schaffte es kein deutscher Spieler in dieses Team.


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